Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, die uns bei der Sanierung so tatkräftig unterstützen:

Herzlich Willkommen
auf der Homepage des Tierheims „Neu-Amerika“.

Schön, dass Du uns besuchst.

wir, der Tierschutzbund Annaberg und Umgebung e.V.,
bieten Tieren in Not eine sichere und geborgene Unterkunft auf Zeit.

Um unsere Schützlinge optimal versorgen zu können bedarf es an verschiedensten Nahrungsmitteln sowie Pflegeartikeln. Leider stehen uns diese nicht immer in rauen Mengen zur Verfügung.

Wenn Sie uns mit dringend benötigten Sachgütern unterstützen wollen, dann klicken Sie hier.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern unseres virtuellen Tierheims.

Aktuelles

Ihr trefft uns bei folgenden Veranstaltungen:

Wir wollen Euch unsere Tierschutzarbeit vorstellen und Euch ein paar Einblicke in unser Tierheim geben. Dazu laden wir Euch herzlich zu unserem jährlichen Tierheimfest ein.

Es erwartet Euch neben Führungen durch das Tierheim, der Vorstellung ehemaliger Tierheimtiere und toller Musik auch wieder viele Leckereien, Spaß für Kinder und viele Stände rund um das Thema Tier.

Wir freuen uns auf Euren Besuch

2024 - Weil Tierschutz immer THEMA ist!

Letztes Jahr haben wir Euch mit unserer Ehrenamtskampagne einen Einblick in unsere tägliche Arbeit gegegeben und einige unserer fleißigen Helfer vorgestellt, deren Arbeit im Tierheim so unverzeichtbar ist. Dieses Jahr möchten wir euch auf verschiedene Tierschutzthemen sensibilisieren, mit denen wir regelmäßig konfrontiert werden. Denn je mehr Menschen sich mit diesen Themen auskennen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Tieren in Not geholfen wird.

Februar 2024 - So leiden Straßenkatzen

© Deutscher Tierschutzbund

Wo kommen all die Straßenkatzen her?

In Deutschland leben 15,7 Mio. Katzen in 26 % der Haushalte. Sie haben großes Glück, da sie geborgen in einem liebevollen Zuhause aufwachsen. Die Realität der rund zwei Millionen Straßenkatzen sieht da etwas anders aus: Sie leben versteckt und zurückgezogen auf verwilderten Grundstücken, Friedhöfen oder stillgelegten Industriegeländen. Tagein, tagaus aus müssen Straßenkatzen um ihr Überleben kämpfen – sie hungern, keiner kümmert sich um ihre Verletzungen und sie leiden oft unter Infektionskrankheiten. So verwundert es nicht, dass diese Tiere auch nicht sehr alt werden: Eine Hauskatze kann bis zu 20 Jahre alt werden – Straßenkatzen hingegen haben meist nur eine Lebenserwartung von wenigen Monaten.

Eine unkastrierte Katze hat im Jahr zwei Würfe mit jeweils 3-6 oder sogar mehr Kitten. So können nach 10 Jahren aus einer Katze rund 200 Millionen weitere Katzen entstehen. Das Elend der Tiere vergrößert sich durch das unkontrollierte Wachstum der Population noch mehr, da sie weniger Nahrung finden und zudem stärker um ihr Revier kämpfen müssen. Speziell bei der weiblichen Katze führt es zu einer ungeheuren zusätzlichen Belastung, dass sie ständig ihre Junge versorgen muss. Allzu oft ist die Mutter zu schwach um ihre Jungen versorgen zu können und so ist die Gefahr groß, dass sie und ihre Kleinen nicht lange überleben.

Auch die romantische Vorstellung unbeschwerter Streifzüge durch die Natur erweist sich als Trugschluss, denn bei der Jagd fehlt den domestizierten Tieren das Geschick ihrer wilden Vorfahren. Sie allein können weder sich noch ihre Welpen dauerhaft ausreichend versorgen. Katzen brauchen uns Menschen und können ohne unsere Hilfe nicht überleben.

Kastration - der einzige Weg aus dem Elend!

Viele Tierheime versorgen die freilebenden Tiere aufopferungsvoll: Sie richten Futterstelle für die oft unterernährten Katzen ein, lassen sie kastrieren, kennzeichnen und registrieren und wenn nötig, tierärztlich versorgen. Sie investieren viel Zeit, um ihnen zu helfen und ihr Leid zu mindern. Was die Situation noch erschwert ist, dass die Tierheime die Katzen in der Regel nicht einfangen und vermitteln können, da die Tiere nach ihrer Jugend auf der Straße extrem scheu sind und sich nicht mehr an ein nahes Zusammenleben mit dem Menschen gewöhnen können. Dennoch brauchen sie aber die Hilfe der Tierheime und deren ehrenamtlichen Helfer, damit sie auch weiterhin eine Chance haben, in der Natur zu überleben.

Auch die jährliche „Katzenschwemme“ ist immer eine Herausforderung für den regionalen Tierschutz.  Das bedeutet, dass in dieser Zeit vermehrt trächtige Katzen oder  kranke, verwaiste Kitten im Tierheim aufgenommen werden. Die Unterbringung und Versorgung dieser Katzen ist zeitlich und auch finanziell sehr aufwändig. Auch moralisch ist diese Zeit immer sehr belastend für alle Tierheimmitarbeiter, da man sich ständig um die jungen Wesen sorgt und versucht jedes kleine Leben zu retten.

Um das unkontrollierte Wachstum der Straßenkatzenpopulation einzudämmen, führen regionale Tierschutzvereine aufwendige Kastrationsaktionen durch. Die Katzen werden im Rahmen der Kastration auch gekennzeichnet und registriert und sobald wie möglich in ihrem angestammten Revier wieder freigelassen. Der zeitliche und finanzielle Aufwand für diese Aktionen ist enorm.

Das Bundesland Sachsen stellt zwar jährlich Gelder für die Kastration freilebender Katzen zur Verfügung. Insgesamt reichen diese Zuschüsse aber nicht aus, um den Bedarf zu decken und die Tierschutzvereine müssen sowohl finanziell als auch organisatorisch den Löwenanteil übernehmen. Ohne Spenden wäre dies unmöglich. Landesweite Kastrationsaktionen, die durch den Freistaat unterstützt werden, oder eine Kastrationspflicht für Katzenbesitzer fehlen gänzlich.  Die Tierschutzvereine allein schaffen es nicht, die unkontrollierte Vermehrung der vielen Tiere einzudämmen. Dabei kann nur eine flächendeckende Kastration der Straßenkatzen in Kombination mit der konsequenten Kastration von Freigängerkatzen langfristig zu einer sinkenden Population führen.

Was kannst Du tun?

Wenn Du eine eigene Katze zu Hause hast, dann lass diese bitte kastrieren (auch Wohnungskatzen). Dies ist nur ein kurzer Routineeingriff und hat für alle Beteiligten seine Vorteile

Hilf deinem örtlichen Tierschutzverein bei der Kastrations- und Aufklärungsarbeit durch eine Spende.

Informiere dein Umfeld darüber, dass Hauskatzen kastriert werden müssen z.B. über Social Media o.ä. und mach Dich für die Straßenkatzen st